Sonntag, 20. Dezember 2015

Selbstverbrennung, der keine Aufmerksamkeit gewidmet wird

ORF

Mann zündete sich vor Frauenhaus selbst an

Ein Familiendrama hat sich am Donnerstagabend in Ried im Innkreis ereignet. Ein 52-jähriger Welser hat sich vor dem dortigen Frauenhaus selbst angezündet. Er ist Freitagfrüh seinen schweren Verletzungen erlegen.
Gegen 23.20 Uhr kam es zu der tragischen Tat. In der Familie des Mannes dürfte es Probleme gegeben haben, die Ehegattin lebt derzeit im Frauenhaus in Ried im Innkreis.

Schweren Verbrennungen erlegen

Vor diesem Gebäude zündete sich der 52-Jährige an. Anrainer bemerkten den brennenden Mann und versuchten, die Flammen zu ersticken. Der Welser zog sich lebensgefährliche Verbrennungen zu und wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert. Dort erlag er Freitagfrüh seinen schweren Verbrennungen.
Die Freiwillige Feuerwehr Ried im Innkreis sicherte die Unfallstelle großräumig vor Schaulustigen ab.

Link:

Publiziert am 20.12.2013

Samstag, 7. November 2015

Marc Dutroux

Da einige Quellen zwischenzeitlich aus dem Netz genommen wurden, ist Wikipedia als Nachschlagewerk zu empfehlen.

Sätze wie "die entführten Kinder wurden bei einer Razzia gehört (aber nicht gefunden)" verlieren ohne Einbettung in Originalquellen ihre Bedeutung.

2014


Die Ehefrau wurde 2012 entlassen - sie zog zuerst in ein Kloster, Ihre Sachen wurden aber bereits in ein Haus eines Ex-Richters gebracht, zu dem sie 2015 auch zieht.

Ex-Richter

Floreffe (Belgien) – Michelle Martin (55) war nicht nur die Ehefrau, sondern auch die Komplizin von Kindermörder Marc Dutroux. In den 90er-Jahren ließ sie zwei der entführten Mädchen verhungern!
Trotz dieses schrecklichen Verbrechens nimmt ein Ex-Richter die Belgierin nun bei sich auf – weil die Nonnen im Kloster, wo die Verbrecherin zweieinhalb Jahre lebte, sie nicht mehr in ihrer Nähe haben wollen.
„Ich weiß sehr genau, was sie getan hat. Aber ich denke, dass jeder eine Chance verdient“, sagte Christian Panier dem Fernsehsender RTBF.
► Er habe in seinem Haus genügend Platz und wolle Michelle Martin eine Einliegerwohnung auf seinem Bauernhof und die Chance auf Resozialisierung bieten. „Es gibt immer einen Schimmer von Menschlichkeit im Kern eines Menschen, der das Schlimmste gemacht hat“, sagte Panier.
Der pensionierte Richter ist der Ansicht, „dass es die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist, die den Unterschied zwischen einer Justiz der Rache und einer zivilisierten Justiz ausmacht”.
Martin lebte seit August 2012 im Klarissenkloster von Malonne. Ihre dortige Unterbringung war eine der Auflagen für ihre vorzeitige Haftentlassung nach 16 Jahren. Martin war als Beihelferin von Dutroux ursprünglich zu 30 Jahren im Gefängnis verurteilt worden.
Doch nun erbarmte sich Panier ihrer und holt sie in sein Haus in Floreffe. Dorthin hat Martin bereits einige ihrer Habseligkeiten geschafft. Hätte sie keine neue Bleibe gefunden, hätte sie wieder ins Gefängnis gemusst.
Bereits 2003 ließ sich Martin von Dutroux scheiden. Ihr Ex-Mann bekam 2004 Lebenslänglich, weil er sechs Mädchen und junge Frauen entführt, gefoltert und vergewaltigt hatte. Vier von ihnen kamen zu Tode.
Dutroux hatte seinen Keller zum Verließ umgebaut. Als er wegen Autodiebstahls 1995 ins Gefängnis kam, ließ Martin die entführten Mädchen Melissa Russo († 8) und Julie Lejeune († 8) verhungern. Die erschütternde Begründung: Die Kinder seien ihr wie wilde Tiere vorgekommen!

Kindermörder Dutroux

  • 4. Februar 1986: Dutroux und seine Frau Michelle Martin werden wegen verschiedener Vergewaltigungen zum ersten Mal verhaftet.
    26. April 1989: Der Belgier wird zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft wegen Vergewaltigung und Entführung verurteilt, kommt aber bereits im April 1992 wegen guter Führung wieder frei.
    24. Juni 1995: Eine neue Entführungsserie beginnt, der Julie Lejeune (8), Mélissa Russo (8), An Marchal (17) und Eefje Lambrecks (19) zum Opfer fallen.
ZDF (ungelöste Fälle)  

ZDF-Reportage Die Spur der Kinderschänder - Dutroux und die toten Zeugen von 2001

Puls 4 

Michelle Martin

Michelle Martin Wikipedia 

Sachsensumpf:

Zwangsprostitution im Kinderbordell Jasmin - Mandy Kopp

ZGF Mandy Kopp 

Klage gegen Berichterstattung über Kinderbordell Jasmin

ZDF

Alles nur Verschwörungstheorien?



Englands Kindersexskandale sind relativ bekannt geworden. Der als Sachsensumpf bekannt gewordene Skandal gilt vielfach als Verschwörungstheorie.


Dienstag, 20. Oktober 2015

Personalakte zum Verteilen (der halbverdauten Mageninhaltsstoffe auf deren ungewolltem Rückweg)

Personalakte

Personengruppen, die als asozial, egoistisch und rechtsbeugend bis verbrecherisch ihren Unterhalt - meist ohne Gegenleistung - verdienen, werden allgemein als Gesindel verachtend abgelehnt 

Dieser Tage feierte die Gerechtigkeit wieder ihren Sieg

über zweieinhalb Böse. Banker. Beutelschneider. Banditen.

Zweieinhalb, weil der eine nur dabei war, bei der Beutelschneiderei, aber sich selbst keinen Beutel eingesteckt haben soll.

Die zwei anderen Banker aber, diese Banditen, die hat der OGH überführt.

Nach sieben Jahren. So wie Harrer sieben Jahre in Tibet war, verbrachten andere sieben Jahre in einem Gerichtsverfahren. Sieben Jahre Ungewissheit, Hoffnung, Angst . . . ein Taumel der Gefühle. Vor allem, wenn das "Gericht" auch in das Leben der Nachkommen eingreift.

Wie der OGH diese Banditen überführen konnte?

Dafür gibt es Gutachter. Richter richten, Gutachter begutachten. Aber letztendlich richtet das Gutachten.

Und diesmal war ein besonderer Gutachter am Werk. Ein Versierter. Ein Könner. Seine Sporen soll er sich als Gutachter für die Staatsanwaltschaft verdient haben.

Die Staatsanwaltschaft klagt an.
Der Angeklagte verteidigt sich.
Der Gutachter entscheidet.
Der Richter urteilt.

Das klingt wie ein Spiel. Wie beim DKT endet das Spiel, wenn ein Spieler nichts mehr hat. Wenn er seine Freiheit, seinen Ruf, sein gesamtes Geld verloren hat.
Sieben bzw. vier Millionen Euro sind kein Lercherlfurz.

Wer weiß, trotz des versierten Könners, was wirklich vor sich gegangen war? Die Poster! Endlich hat es wieder zwei Schuldige erwischt. So wie gestern beim Tatort. Die Gstopften! Die richten es sich eh viel zu leicht.

Jeder richtet es sich. Manche Gstopfte richten es aber auch für andere. Die haben immer Zeit, Energie und Mittel, Bedürftigen zu helfen. Sicher stellen diese eine Minderheit dar. So wie bei den armen Schlucker richten es sich die Gstopfen mit Vorliebe für sich selbst.

Aber was, wenn einer dieser zweieinhalb Banker, Beutelschneider, Banditen ein Guter war? Wenn er vorbildlicher Familienvater und ein sozial Denkender und Handelnder war? Wenn er selbst ein Opfer war? Wenn er Beschlüsse in Unkenntnis des gesamten Sachverhaltes unterfertigt hat?

Politiker und Politikerinnen, die drei- und vierstellige Millionenbeträge verludern, sind auch immer in Unkenntnis des gesamten Sachverhaltes.

Über all meinen laienhaften Fantastereien vergesse ich ganz:
Damit Gerechtigkeiten walten, muss der Gutachter schalten.